Geschichte
Es war einmal
Castel Pergine ist nicht nur ein wundervolles Bauwerk, es ist eine Reise in die Zeit Ein bewundernswertes Beispiel aus der Spätgotik, das sich seit Jahrhunderten über das Tal erhebt und Geschichten von Herrschern, Bischöfen, Grafen, Bauernfamilien und sogar Mystikern bewahrt. Jeder Stein erzählt von Schlachten, Liebe, Geheimnissen, Momenten der Größe und der Schönheit. Heute lebt dieses Erbe dank der Stiftung CastelPergine weiter und begeistert die Besucherinnen und Besucher der Burg. Entdecken Sie die Geschichte, die diesen Ort so einzigartig gemacht hat.
Vom Mittelalter bis heute
Im Laufe der Jahrhunderte hat Castel Pergine viele Epochen und Ereignisse erlebt und mehreren – auch wichtigen – Persönlichkeiten Unterschlupf geboten. Heute bewahrt die Burg Geschichten und Erinnerungen auf und lässt sie für alle, die sie besuchen und dort nächtigen, zu neuem Leben erwachen.
1. - 2. Jahrhundert n. Chr.
Das Tal wird von den Römern entdeckt: Funde belegen die Existenz einer alten Festung als Zeichen einer ersten Besiedlung des Gebiets.
845 n. Chr.
Der Name „Pergine” taucht erstmals in Dokumenten aus der Karolingerzeit auf und steht für einen ersten Stadtkern.
1144
Die Herrschaften von Pergine tauchen erstmals in den Dokumenten als Lehnsherren des Fürstbischofs von Trient auf: Die Festung wird zum Symbol für Macht und Treue.
1220
Der Name „Burg Pergine” erscheint erstmals in den Registern der Kathedrale von Trient: Die Festung wird zum pulsierenden Herzen des Tals.
1270-1289
Die Festung sich im Zentrum der bitteren Konflikte zwischen dem Fürstbischof von Trient und dem Grafen von Tirol und Görz, Meinhard II.
1347
König und Kaiser Karl IV. gibt die Festung an den Fürstbischof zurück und bekräftigt sie als Symbol der Macht und Treue gegenüber der Kirche.
1356-1363
Die Festung geht in den Besitz von Ludwig von Brandenburg und dann an die Habsburger über und erlebt ein Jahrhundert voller Veränderungen.
Anfang 16. Jh.
Kaiser Maximilian I. beginnt mit umfangreichen Erweiterungs- und Verschönerungsarbeiten und verleiht der Burg ein neues Gesicht.
1531
Der Fürstbischof Bernardo Clesio erwirbt die Gerichtsbarkeit über die Burg und beginnt mit Modernisierungs- und Umwandlungsarbeiten zu einem herrschaftlichen Wohnsitz.
1803
Mit dem Ende des Fürstbistums geht die Burg in den Besitz der Habsburger über, fällt dann an den Bischof zurück und wird zur Bewirtschaftung an Bauernfamilien übergeben.
1905
Ferdinand Putz erwirbt die Burg und verwandelt sie in den Sitz einer pangermanistischen Gesellschaft, wodurch für die Burg ein neues Kapitel beginnt.
1920
Die Burg geht in den Besitz der Gemeinde Pergine über: Es entsteht ein Hotel und eine Privatresidenz, die auch von Intellektuellen und Mystikern wie beispielweise Jiddu Krishnamurti geschätzt wird.
1956
Der schweizerische Unternehmer Mario Oss kauft die Burg und beginnt mit einer sorgfältigen historischen und künstlerischen Aufwertung.
2018
Mit Hilfe einer Spendenaktion wird die Stiftung CastelPergine ETS ins Leben gerufen, die heute diesen einzigartigen Ort bewahrt und schützt.
Die Burg hat noch viel zu erzählen
Entdecken Sie die Ausstellungen, Konzerte und Begegnungen, die jedes Jahr in Castel Pergine stattfinden, und mit der tausendjährigen Geschichte in einen Dialog treten.
Entdecken Sie eine Atmosphäre von unvergleichlichem Charme
Hotel
Entdecken Sie ein zeitloses Erlebnis: eine Welt ohne Stress und dafür voller Schönheit.
Zimmer und Suiten
Wählen Sie für Ihren Aufenthalt historische oder moderne Zimmer oder Suiten in echten mittelalterlichen Türmen.